Ein chinesischer Reisbauer erklärte mir die Philosophie,
die hinter dem Reisanbau steckt:
Betrachte die Arbeitsweise der Reisfeldarbeiterinnen:
Sie beginnen im obersten, vordersten Feld in der ersten Reihe,
dann kommt die zweite Reihe dran, die dritte, vierte ...
Sind sie mit dem Feld fertig,
wird die darunter liegende Terrasse pikiert.
Sie arbeiten von oben nach unten,
von vorne nach hinten
und gehen dabei immer einen Schritt rückwärts.
Das Feld hat man jeder Zeit im Überblick.
So kommen sie schließlich ans gewünschte Ziel!
Glück und Erfolg kann man mit hastigem und
unüberlegten Vorwärtsrennen nicht erzwingen,
Man muss auch mal einen Schritt rückwärts gehen!
Copyright by Hermann Bauer
Zurück nach Haus
Ich sehne mich nach Haus zurück
Dort, wo ich meine Kindheit verbrachte
Dort, wo ich spielte, sang und lachte
Wo die Vögel meine Freunde waren
Was Grillen zirpten, wollte ich erfahren
Oft saß ich nachts am Fenster
Schatten huschten wie Gespenster
Und dahin sehne ich mich zurück
Ich sehne mich nach Haus zurück
Doch meine Sehnsucht ist nur ein Traum
Ich kann niemanden mehr vertrau'n
Enttäuschungen fielen über mich her
Das Zuhause des Kindes gibt es nicht mehr
Ich muss nun auf neuen Wegen geh'n
Die Wolken werden mit mir zieh'n
Vielleicht haben sie das zuhause geseh'n
Copyright by Hermann Bauer
Keine Brücken hinter mir
Ein verblasstes Foto von ihr ist mir geblieben
Neben Erinnerungen an eine schöne Zeit
Diese Briefe hast du mir einst geschrieben
Doch deine Liebe dauerte keine Ewigkeit
All die Brücken hinter mir sind längst eingefallen
Es gibt keinen einzigen Weg mehr zurück
In den Flammen brennen nun deine Briefe
Zu Asche geworden ist auch mein ganzes Glück
Ich muss nun versuchen
Dich zu vergessen
Ich gehe deswegen
Auch fort von hier
Alles kann ich zerstören
Und alles verlassen
Nur nicht die Gedanken
Und diese Sehnsucht nach dir
Copyright (Text & Musik) by Hermann Bauer
Was ich fühle ...
Was ich fühle nennt man Sehnsucht
Was ich spüre nennt man Einsamkeit
Was ich wünsche ist nur deine Liebe
Was mich quält ist die verlorene Zeit
Was ich höre klingt aus weiter Ferne
Was ich träume ist schon lange her
Was ich sehe sind nur fremde Sterne
Was ich will ist deine Wiederkehr
Rastlose Gedanken wie graue Wolken
Fliegen in die Ferne und suchen dort nach dir
Ruhende Felder und kahle Bäume
Längst bist du nicht mehr bei mir
Copyright (Text & Musik) by Hermann Bauer
Die verlorene Kindheit
Der Wind spielt mit meinem silbernen Haar
er erzählt mir, wie schön meine Kindheit war
Die Wolken werden mit mir zieh'n
Vielleicht haben sie meine verlorene Zeit geseh'n?
Copyright by Hermann Bauer
Furchen im Gesicht
Ein paar Fotoalben von früher sind mir geblieben
und Erinnerungen an eine schöne Zeit
das Leben hat Furchen in mein Gesicht geschrieben
ich will leben - noch eine Ewigkeit
Copyright by Hermann Bauer
Die Spuren des Lebens
Jedes Alter hat seine Schönheit
Auch graues Haar verbirgt nicht Heiterkeit
Die Spuren des Lebens sind gekrönt
von Verständnis und Gelassenheit
Copyright by Hermann Bauer